Nierenzyste - Wilms - Nephroblastom sind ein und dasselbe nur in verschiedenen Phasen


Der Entstehungsmechanismus des Nephroblastoms

Der Beginn der Genese des Nephroblastoms liegt in einem Wasser- oder Flüssigkeitskonflikt, einem sog. „biologischen Konflikt“, bei dem wir auf organischer Ebene eine Nekrose (Zellschwund) im Nierenparenchym (Nierengewebe) finden und zur Kompensation dieser Parenchymnekrose eine Hypertonie (Bluthochdruck).

Dies geschieht in der konflikt-aktiven Phase, d.h. solange der Konflikt aktiv bleibt, bleibt auch die Nierenparenchymnekrose und die Hypertonie.

Im CCT sehen wir in dieser Phase eine Schießscheibenkonfiguration im Marklager des Großhirns unmittelbar über dem Mittelhirn.

Conflictolyse (Konfliktlösung): Sobald es zu einer Lösung des Wasser- oder Flüssigkeitskonfliktes kommt, passiert in der Nierenparenchymnekrose Erstaunliches:

  • Die Nierenparenchymnekrose bekommt jetzt „inneren Oedemdruck“. Der biologische Sinn liegt darin, nicht nur den Parenchymdefekt wieder aufzufüllen, sondern zusätzliches Nierengewebe zu schaffen, um durch vermehrt mögliche Urinausscheidung einem späteren Wasser- oder Flüssigkeitskonflikt vorzubeugen.
  • Das in der Nekrose cerebral gesteuerte Oedem, bzw. der Oedemdruck drückt nunmehr, zumal wenn die Nekrose peripher gelegen war, die Nierenkapsel an eben dieser Stelle hoch. Sie dehnt sich auf, verhält sich unter Zellvermehrung hochelastisch. Diesen Vorgang nennen wir eine Nierenzyste.


Je stärker der biologische Konflikt gewesen war und je länger er gedauert hatte, d.h. je größer die Konfliktmasse (= Konflikt-Intensität + -Dauer) ist, desto größer wird die Nierenzyste, die nunmehr entsteht, und zwar blasenförmig, ausgehend von dem Isthmus über der Nierennekrose.

Wir können 4 Stadien bei der Nierenzyste unterscheiden:

a) Ausstülpung der Nierenkapsel zur Nierenzyste:
Die Nierennekrose drückt eine liquide Ausstülpung aus dem Nierenparenchym nach außen heraus durch lokale Aufdehnung der Nierenkapsel an der über, bzw. peripher von der Nierennekrose gelegenen Stelle.

b) Die Vergrößerung der Nierenzyste:
Unter Verstärkung (Zellvermehrung) bei gleichbleibender Elastizität der Zystenwand beginnt die Zyste durch den erhöhten Innendruck sich zu vergrößern, d.h. zu „laufen“. D.h. sie arbeitet sich, platt wie eine Flunder, in Richtung des geringsten Widerstandes retroperitoneal vor und vergrößert sich. Die Größe hängt, wie gesagt, von der Konfliktmasse ab.
Eine solche (liquide) Nierenzyste kann gelegentlich platzen, wenn der abdominale Druck durch Stoß oder Schlag plötzlich erhöht wird.

c) Anheftung der Zystenkapsel an der Umgebung zwecks Blutnotversorgung
Um eine Blutnotversorgung für das später zu bauende Nephroblastom zu schaffen, wächst die Zystenwand überall in der Umgebung an. Wir haben das früher als „bösartiges infiltratives Tumorwachstum“ fehlgedeutet und daraus besondere „Bösartigkeit“ abgeleitet. Diese Adhärenz ist nur vorübergehender Art, wie wir noch sehen werden, denn durch das Anwachsen an die Umgebung bekommt die flunderartige Zyste auch eine gewisse Stabilität, so daß das Abreißen am Isthmus unwahrscheinlicher wird.

d) Auffüllen der Nierenzyste mit mesodermalen Zellen,
die später Nierenzellfunktion übernehmen sollen und Bau eines eigenen Gefäßsystems (Arterie und Vene) durch den Isthmus, ausgehend von der früheren Nierenparenchymnekrose: Diese passagere Phase der (halbliquiden) Zellauffüllung bis zur vollständigen Induration (Verfestigung) nannten wir früher in unserer Unkenntnis „Wilms“.

Der „biologische Sinn“ dieses passageren „Wilms-Gebildes“ liegt natürlich in der Endausbildung nämlich bei induriertem Zustand des Nephroblastoms, das ja zu einem zusätzlichen Teil der Niere wird und Urinausscheidung mitübernimmt.

Die ganze Zeit von Beginn der Heilungsphase bis zur nephroblastomatösen Endausbildung beträgt 9 Monate, so viel wie eine Schwangerschaft.

Bei den Tieren mit kürzerer Lebensdauer (und kürzerer Schwangerschaft) sind die Zeiten entsprechend kürzer.

Während dieser „Wilms-Phase“ verliert die Nierenzyste jegliche Liquidität, ebenfalls mit zunehmender Induration bildet sich die eigene Blutversorgung durch den Isthmus immer besser aus und die Adhäsion, die wir fälschlich als „Infiltration“ eines Tumorgeschehens angesehen hatten, ist nunmehr spontan rückläufig!
Am Ende der Wilmspassage ist das Gebilde, das wir nunmehr Nephroblastom nennen, von einer derben Kapsel umgeben, nirgends mehr angewachsen; der Blutdruck spätestens dann wieder normal.

e) Das Nephroblastom:
Das (nach 9 Monaten) ausgereifte Nephroblastom ist völlig induriert, hat eine derbe Kapsel, hat durch den Isthmus eine kräftige Arterie und Vene und ist in die Urinproduktion mit einbezogen. Es ist wie ein fest gewordener Beutel, der aus der Stelle der ursprünglichen Nierenparenchymnekrose ausgesproßt ist. Das Nephroblastom ist dann ein Teil der Niere.

Wir Ignoranten hatten stets die Wilmse zu einem frühen Zeitpunkt operiert, in dem sie noch angewachsen waren. Ich hatte allerdings schon vor 10 Jahren veröffentlicht, daß Nierenzysten, Wilmse und Nephroblastome ein und dasselbe seien, nur in verschiedenem Ausreifungsstadium, so wie ein Säugling, ein Mann und ein Greis der gleiche Mensch sein kann in verschiedenem Alter.

Die Onkologen hatten da eine Chance gerochen und das Motto ausgegeben, man müsse den Wilms einige Monate lang mit Chemo bearbeiten, dann kapsele er ein und könne operiert werden.

Richtig daran war nur das Abwarten, das sie bei Hamer abgeschaut hatten.

Der Wilms verkapselt so und so, nämlich immer, wenn man nur wartet. Deshalb ist es das Beste, nur zu warten!

Vorzeitig eingreifen muß man nur dann, wenn der Patient zufällig z.B. noch eine Leber-Tuberkulose (Heilungsphase eines Leber-Ca) mit Leberschwellung hat, und wir abdominale Platzprobleme bekommen mit Pfortaderkompression.

Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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