Multiple Sklerose (MS) - motorische und sensorische Lähmungen



Bisher war ja unsere Schulmedizin nach Organen geordnet, die mehr oder weniger beieinander lagen. In der Germanischen Heilkunde® ist die einzig sinnvolle Einteilung und damit der gesamten Medizin, die entwicklungsgeschichtlich orientierte Einteilung nach Keimblattzugehörigkeit. Keimblattverwandte Konflikte haben auch keimblattverwandte Hirnrelais, im Konfliktfall sog. Hamersche Herde (HH), haben keimblattverwandte Organe die sie betreffen, und haben keimblattverwandte histologische Formationen.

Alle Zellen bzw. Organe die sich aus dem äußeren Keimblatt (Ektoderm) entwickelt haben, zeigen in der konflikt-aktiven Phase Zellverminderung (Nekrosen, Ulcera) oder bei den sog. Krebsäquivalenterkrankungen lediglich Funktionsbeeinträchtigung oder Funktionsausfall, z.B. eine Lähmung.

Krebsäquivalenterkrankungen heißen sie deshalb, weil sie keine Krebstumoren oder -nekrosen in der konflikt-aktiven Phase zeigen. Dazu gehören Diabetes, Glucagon-Insuffizienz, Seh- und Hörstörungen und eben auch motorische Lähmungen.

Bei den motorischen Konflikten haben wir gewisse Definitionsschwierigkeiten, denn hier sehen wir einerseits nur eine Funktionseinbuße, als motorische Lähmung, daneben stellen wir aber am Erfolgsorgan, dem Muskel, der ja zum mittleren Keimblatt gehört, einen sog. Muskelschwund oder Muskelatrophie fest.

Dadurch, daß der Muskel nicht mehr innerviert wird, atrophiert er, so haben wir uns das bisher vorgestellt. Möglich wäre jedoch auch, daß es ein übergreifender Vorgang ist, der - das äußere Keimblatt betreffend - ein Krebsäquivalent ist, also nur eine Funktionseinbuße macht. Aber gleichzeitig gehört der Muskel zum mittleren Keimblatt und gehört zum vom Großhirnmarklager gesteuerten Typ, der Nekrosen in der konflikt-aktiven Phase macht. Sprich: die Muskelfasern gehen zugrunde, was wir genauso Muskelatrophie nennen würden. Wir sehen dieses übergreifende System auch bei der weiblichen Brust, wo sich die ductalen Ulcus-Karzinome der Milchgänge streng nach den vom kleinhirngesteuerten Brustdrüsen nach der linken und rechten Brust ausrichten.

Deshalb wundern wir uns nicht, wenn wir auch ein übergreifendes System zwischen corticaler motorischer Lähmung, die wir dem äußeren Keimblatt zurechnen und bei der sog. Muskelatrophie finden, die wir dem mittleren Keimblatt, gesteuert vom Marklager des Großhirns, zurechnen müssen.

Diese Ankopplung, oder vielleicht können wir es auch ein komplexes Geschehen nennen, war ja der Grund für die unkorrekten Diagnosen "Multiple Sklerose", deren "Entmarkungsherde" oftmals die zugehörigen Muskelgruppen und zugehörigen Skeletteile betraf, die wir fälschlicherweise als Ursache der motorischen oder sensorischen Lähmungen angesehen hatten.

Dem motorischen und sensorischen Rindenzentrum konnte man schon lange bestimmte Organe oder Organinnervationen zuordnen. Ebenso wußte man über die Sensibilität der Haut und ihre Steuerungsrelais im sensorischen Rindenzentrum der beiden Großhirnhemisphären Bescheid. Leider gingen diese Kenntnisse seltsamerweise wieder verloren, denn die Neurologen suchten die MS unverständlicherweise immer im Marklager, wo sie zwar diese im Hirn-CT oder im NMR dargestellten "Entmarkungsherde" und diese kleinen Plaques oder gliösen Verdichtungen fanden und für die Ursache der sog. MS hielten. Das war natürlich falsch.

Richtig ist, daß Patienten die eine motorische Lähmung haben, häufig durch diese Lähmung auch Selbstwerteinbrüche erleiden (organisch: Knochenosteolysen). Wenn sie sich dann schließlich mit ihrer Lähmung abgefunden und ihren Selbstwerteinbruch-Konflikt wieder gelöst oder kompensiert haben, dann findet man diese kleinen gliösen Herde als Rest dieser Knochenrelais im Marklager.

Wir können also feststellen, die MS hatte es in dem Sinne wie wir das geglaubt hatten, nie gegeben. Wir sprechen daher in der Germanischen Heilkunde® heute nicht mehr von Multipler Sklerose, sondern von motorischen oder sensorischen Lähmungen, die wir exakt dem Homunculus im motorischen und sensorischen Rindenzentrum zuordnen können.

Der Konfliktinhalt ist immer ein Konflikt des Nicht-entfliehen-könnens oder Nicht-mitkommen-könnens (Beine), Nicht-abwehren-könnens oder Nicht-festhalten-könnens (Arme), Nicht-ausweichen-könnens (Rücken- und Schultermuskulatur) oder des Nicht-mehr-aus-noch-ein-wissens (Beine).

In der konflikt-aktiven Phase, beginnend mit dem DHS und je nach Intensität des Konflikts, nimmt die motorische Lähmung zu. Es gehen immer weniger oder keine Impulse mehr für die quergestreifte Muskulatur von dem motorischen Rindenzentrum des Großhirns aus. Es können einzelne Muskeln betroffen sein, Muskelgruppen oder ganze Gliedmaßen. Die Lähmung ist aber nicht schmerzhaft. Bei länger dauernder Lähmung ist die Gefahr des Zweitkonflikts und damit der schizophrenen Konstellation groß!

Einer der häufigsten Zweitkonflikte ist die Diagnose der Ärzte: "Sie haben MS und werden nie mehr laufen können!" oder ähnlich. Dadurch erleidet der Patient augenblicklich den Zweitkonflikt des Nie-mehr-laufen-könnens, der meist definitiv durch den Glauben des Patienten an die "Diagnose", die eigentlich nicht gestimmt hatte, durch den Glauben aber quasi als posthypnotisches Engramm haften bleibt, und ihn dadurch für eine Therapie sehr schwer zugänglich macht. Etwa 70 bis 80 % unserer sog. Querschnittsgelähmten dürften in diese Rubrik hineingehören. In solchen Fallen muß man stets kriminalistisch vorgehen, genau in Erfahrung bringen, wann welche Lähmung entstanden ist. Man kann nicht länger alles, was man nicht erklären kann, einfach als Querschnittslähmung abtun oder als Quetschung der Nervenwurzeln.

Ein kleines Mädchen hatte ein gewaltiges DHS erlitten, als man es zwischen den Schulterblättern paravertebral pockenschutzimpfte. Das Kind war kurz darauf an allen vier Extremitäten paralysiert. Die Ärzte vermuteten fälschlich eine Geschwulst im Wirbelkanal, also eine inkomplette Querschnittslähmung. Dadurch wurde der Konflikt immer weiter aktiv gehalten, denn man manipulierte ja ständig an der gleichen Stelle.

Auch Kinder, die mit einer Lähmung zur Welt kommen, haben intrauterin ein schweres Konflikt-DHS erlitten, das ins motorische oder sensorische Zentrum eingeschlagen hat.

Oftmals wird für den Patient durch die Diagnose "MS" der erste Konflikt gänzlich gegenstandslos, weil seine eigene Erkrankung jetzt im Vordergrund steht. Aber durch den aktiven Zweitkonflikt bleibt die Lähmung dann weiterhin bestehen.

Nun gibt es zwei Arten von Lähmungen: motorisch, die wir dem motorischen Rindenzentrum des gyrus praecentralis zuordnen und sensorisch, die wir dem sensorischen Rindenzentrum des gyrus postcentralis zuordnen können, wobei hier der Weg der afferenten Leitung blockiert ist. Der Konflikt ist die Angst des Nicht-bemerken-könnens oder Nicht-fühlen-könnens, also die Angst, eine Gefahr nicht rechtzeitig zu bemerken, was in der Natur tödlich ist; im weiteren dann Körperkontaktverlustangst, bzw. Verlassensein(angst)-Konflikt: Konflikt des Im-Stich-gelassen-sein, Isolationskonflikt: Konflikt des Nicht-mehr-Kontakt-habens mit den Angehörigen der Familie, Rudels, Horde, Herde etc. Diese Konflikte (mit DHS) bewirken eine sensorische Lähmung.

Kommt es zu einer Lösung des motorischen Konfliktes, dann bekommen die Schießscheibenringe im Gehirn Ödem. Dadurch wird die motorische Funktion in dieser pcl-Phase (Heilungsphase) vorübergehend scheinbar schlechter. Außerdem stellen sich unkontrollierte Zuckungen ein. Stets kommt es auch zu einem epileptischen Krampfanfall mit Muskelkrämpfen. Corticale epileptische Krisen, das sind solche, die von einem HH in der Hirnrinde ausgehen, können sich auf die ganze Hirnrinde ausdehnen und tonisch-klonische Krämpfe bewirken, Zungenbiß, Schaum vor dem Mund, durch Zungenschlagen etc. Seinem Wesen nach ist die epileptische Krise eine Schockeinstellung des Organismus, wobei versucht werden soll, das intra- und perifocale Ödem des HH auszupressen, weil das entsprechende Relaiszentrum an dem übermäßigen Ödem sonst schier erstickt, was bedeutet, daß die Funktion nicht gewährleistet ist. Nach dieser epileptischen Krise kehrt die Muskelinnervation langsam wieder. Die epileptoide Krise nach Lösung eines sensorischen Konfliktes besteht in einer Absence, die sogar über Tage gehen kann, ohne ein richtiges Koma zu haben. Die Patienten sind halb ansprechbar, können essen und kommen dann wieder zu vollem Bewußtsein, ohne daß man außer Cortisongabe (zur Abschwellung des Hirnödems) irgend etwas gemacht hatte.

Jedes biologische Sonderprogramm hat seine ganz spezifische Art und Form der epileptischen Krise. Beim motorischen Konflikt ist es, wie gesagt, der typische epileptische Anfall, beim sensorischen Konflikt die Absence.

Es gibt aber auch noch andere Krankheitsbilder mit motorischen oder sensorischen Ausfällen: Beim sog. Morbus Parkinson z.B. ist der Konflikt quasi dauernd in Lösung, kommt jedoch nie zu Ende. Wir sprechen dann von einer "hängenden Heilung", was quasi einem chronisch-rezidivierenden Konflikt entspricht, nur daß die Zeitenverteilung eine andere ist. Also dauernd Heilung, nur von kurzen Konfliktrezidiven abgelöst. Der Parkinson-Tremor ist eine Form der Heilung, genauer gesagt, eine Heilung eines motorischen Konfliktes der Handmuskulatur (etwas-nicht-festhalten-können). Nachts träumt der Patient regelmäßig seinen Konflikt wieder, nur kurz, aber heftig. Die Heilung beträgt 23 Stunden und vielleicht 58 Minuten, das Konfliktrezidiv beträgt nur 2 Minuten, und trotzdem kommt diese Heilung nicht zu Ende.

Bei der Facialisparese, also einer Lähmung der Innervation der Gesichtsmuskulatur liegt immer ein Konflikt "das Gesicht zu verlieren" oder "zum Narren gemacht worden sein" zugrunde. Oft fälschlicherweise als "Schlaganfall" bezeichnet. Nach Lösung des Konfliktes kehrt die Innervation der Gesichtsmuskulatur wieder zurück. Auch hier besteht die Gefahr eines Zweitkonfliktes, da der Patient durch die Gesichtslähmung jetzt glaubt "sein Gesicht (scheinbar) verloren" zu haben.

Der Unterschied zum sog. weißen oder roten Schlaganfall ist der:

Der weiße Schlaganfall erfolgt als Paralyse (Lähmung) beim DHS, meist durch einen Parazentralkonflikt. Die Patienten sind blaß, kalt, in Sympathikotonie. Sie sind also in der konflikt-aktiven Phase.

Der rote Schlaganfall bedeutet stets, daß der Patient schon in der Heilungsphase ist und eine Lähmung durch Ödematisierung des motorischen Relais resultiert. In diesem Fall kann der HH z.B. im Marklager unterhalb der Cortex gelegen sein und das corticale Relais nur vorübergehend in das perifocale Ödem einbeziehen. Die Patienten sind heiß, haben Hirnödem, haben Appetit, schlafen gut und viel, sind also offensichtlich in der Heilungsphase, sprich in Vagotonie.

Sensibilitätsstörungen, die meist nur dann bemerkt werden, wenn der Patient auch zugleich Lähmungen daneben hat, sind nicht unbedingt auf einen HH in der Cortex zurückzuführen, wie beim weißen Schlaganfall (aktiv), sondern sie können auch von einem Ödem unter der Cortex, z.B. im Marklager, herrühren und sind dann nur passagerer Art. (Achtung, Epilepsie).

Noch mal zur Verdeutlichung:

Lähmungen = motorisches Rindenzentrum des gyrus praecentralis
Es geht kein motorischer Code mehr heraus, solange Konfliktaktivität besteht. Der Konflikt ist die konfliktive "Gebanntseinangst", die Angst, nicht fliehen oder ausweichen zu können.

Sensibilitätsstörungen = sensorisches Rindenzentrum des gyrus postcentralis
Der Weg der afferenten Leitung ist blockiert. Der Konflikt des sensorischen Zentrums ist der Konflikt der "Angst des Nicht-bemerken-könnens oder Nicht-fühlen-könnens".

Die motorischen und sensorischen Konflikte sind Krebsäquivalenterkrankungen. Sie haben ein DHS, sie haben einen Hamer'schen Herd, sie zeigen in der konflikt-aktiven Phase Sympathikotonie und in der Heilungsphase Vagotonie und Hirnödem. Sie zeigen beide in der konflikt-aktiven Phase Funktionsausfälle. Bei den motorischen Konflikten mit motorischen Lähmungen sehen wir in der Heilungsphase immer den epileptischen Krampfanfall, dagegen bei den sensorischen Konflikten mit sensorischen Lähmungen, eine Absence.

Die Germanische Heilkunde® ist keine Glaubensdoktrin, sondern es ist eine nach den Regeln der naturwissenschaftlichen Denkkategorien jederzeit und an jedem beliebigen Fall beweisbare und reproduzierbare neue umfassende biologische Sicht. Selbst die gedankliche Unterscheidung zwischen Psyche, Gehirn und Organ ist nur akademisch fiktiv. In Wirklichkeit ist alles eins, und eins ohne das andere sinnvoll nicht vorstellbar.

Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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