Die Krise


Drei bis sechs Wochen nach der Konfliktlösung findet am tiefsten Punkt der Vagotonie ein besonderes Ereignis statt: die epileptoide Krise. Diese Krise spielt sich hauptsächlich im Gehirn ab, und die daraus entstehenden Symptome sind auch ausschließlich Hirnsymptome.

Während der epileptoiden Krise wird das im Gehirn sich aufbauende Ödem vom Körper selbst gestoppt. Dies ist eine sinnvolle Einrichtung, bei der versucht wird, das Ödem auszupressen, damit es das entsprechende Relaiszentrum nicht erdrückt und dadurch funktionsuntüchtig macht. Leider bewirkt die epileptoide Krise eine kurzfristige Ausdehnung des Ödems. Dieses Auspressen bewirkt im Gehirn einen Ödemschock, der dann zu folgenden mehr oder minder wahrgenommenen Begleitsymptomen führt:

Zentralisation, Angstschweiß, Atemnot, Brechreiz, Schwindel, Doppelsehen, Kopfschmerzen, Unruhe, Panik. Epileptische bzw. epileptoide Krisen, die von der Hirnrinde ausgehen, können diese ganz in Mitleidenschaft ziehen, was dann auch noch zu Krämpfen führen kann.

Eine der gefährlichsten epileptoiden Krisen ist der Herzinfarkt. Dieser ist nicht durch eine Verstopfung der Coronararterien bedingt, sondern, wie Dr. Hamer schon 1984 einwandfrei in einer Studie an der Wiener Herzklinik nachgewiesen hat, die Folge einer kurzzeitigen Ausdehnung und anschließenden Auspressung eines Ödems im Gehirn als Begleiterscheinung der Heilungsphase eines Revier(verlust)konfliktes. Die betroffene Region drückt dabei, wegen der Unmöglichkeit nach oben auszuweichen, auf das Impulszentrum des Herzens, was dann zum Herzstillstand führen kann.

Vorsicht! Es kommt öfter vor, daß während der epileptoiden Krise der Blutzuckerspiegel bis auf Null absackt. Hier ist unbedingt für Glucosezufuhr ohne zuviel Flüssigkeit zu sorgen. Es besteht große Gefahr für Diabetiker.

Zeitpunkt der epileptoiden Krise

Fast alle epileptoiden Krisen ereignen sich logischerweise immer im Zustand der Vagotonie während der Nacht oder in Erholungsphasen. Eigentlich sind sie ein gutes Zeichen, wenn sie aber zu lange auf sich warten ließen, können sie dem Organismus gefährlich werden, allerdings nur, weil sich der Organismus als offenes System verhält, leider aber feste Grenzen hat.

Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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