Erfahrungsbericht - massiver, diffuser Haarausfall

Ich machte mit meinem Mann ein einjähriges Sabbatical in Süd-Ost-Asien. Zu dieser Zeit hatte ich zwar schon von der GNM gehört, aber hatte im Hamsterrad des Alltags nie die Zeit gefunden, mich tiefer einzulesen. Mir war damals auch noch nicht bewusst, dass es sich bei der GNM nicht um eine „neue Methode“ handelte, sondern um Natur-Gesetze die ausnahmslos, sowohl bei Tieren als auch bei Menschen funktionieren. Wäre mir die Tragweite früher bewusst gewesen, hätte ich mir auch im Alltag im Deutschland die Zeit genommen.

Nachdem wir bereits 3 Monate in Thailand verbrachten, gingen wir dann wie geplant für 6 Monate nach Indonesien. Hier fühlten wir uns sofort am ersten Tag wohl, verliebten uns in Bali und wollten überhaupt nicht mehr wie geplant herumreisen.

Ca. nach 2-3 Wochen bekam ich plötzlich extremen diffusen Haarausfall. Da ich zu dieser Zeit eben die GNM noch nicht kannte, habe ich mich anfangs noch nicht darum gekümmert einen Konflikt zu suchen, noch zu beobachten.

Erst als mich der Haarausfall nach 1,5 Monaten immer mehr psychisch belastete, begann ich nach einer Lösung zu suchen. Es ging mir ja gut, wir aßen gesund, ich trinke eh keinen Alkohol und auch sonst waren keine erkennbaren – aus schulmedizinischer und aus naturheilkundlicher Sicht – Umstände erkennbar. Dann stieß ich durch Zu-Fall wieder auf die GNM. Nachdem ich mich intensiv eingelesen und mit Jutta und Frau Pilhar ausgetauscht hatte, begann ich aktiv nach dem Konflikt zu suchen.

Da es sich um einen Trennungskonflikt handeln MUSSTE, fiel mir als erstes meine Eltern und mein Bruder ein. Das waren ja die wichtigsten Menschen, die ich auf meiner Reise zurücklassen musste. Bei meinen Eltern fand ich auch anfangs Anzeichen, weil ich mir ja – wegen ihres fortgeschrittenen Alters und weil ich eine sehr innige Beziehung mit meiner Mutter habe – um sie Sorgen, zumindest Gedanken machte. Nach einigen Tagen merkte ich, dass es das nicht sein könne. Ich hatte viel Kontakt per Skype oder Whatsapp und auch meine Mutter bestätigte mir, dass es ihr gar nicht so vorkomme, als sei ich auf der anderen Seite der Weltkugel. Also dieses Thema abgehakt!

Nach vielem Überlegen konnte es ja nur eine Person (keine Situation) sein, die mir emotional viel bedeutete bzw. mich in einer Weise emotional berührt hatte. Auf unserer bisherigen Reise, hatten wir zwar viele Menschen kennengelernt, aber da wir alle 2-5 Tage die Stadt wechselten, hatte ich nie die Zeit mich mit jemandem tiefer auseinander zu setzen.

Also blieb nur mein Mann, als einziger wirklich nahestehender Mensch in meinem derzeitigen Leben! Trennungskonflikt kann ja bedeuten „sich von jemandem trennen zu wollen“ oder „nicht trennen zu wollen“.

Ich wollte mich natürlich nie von meinem Mann trennen, obwohl solch eine Reise natürlich auch ziemlich an die Substanz bzgl. des Zusammenlebens gehen kann. Da man 24 Stunden am Tag zusammen ist. Also dachte ich, vielleicht bin ich ja in einem Zwiespalt. Einerseits möchte ich mich nicht trennen, andererseits habe ich mir schon hin und wieder ein bisschen Zeit für mich gewünscht.

Die nächste Nacht wachte ich auf und mir wurde plötzlich klar, dass ich ein bisschen Zeit für mich brauche. Dies erzählte ich meinem Mann und da wir sowieso in 2 Wochen eine neue Unterkunft gebucht hatten, war er verständnisvoll und zog schon früher dort ein. Unsere alte Unterkunft hatten wir ja bis Monatsende bezahlt und ich wohnte nun in der alten für die letzten Tage allein. Dies gefiel mir gut, aber es kam, dass wir uns jeden Tag trotzdem trafen und etwas gemeinsam unternahmen. Dabei wurde mir bewusst, dass es das auch nicht sein könnte. Vor allem, weil ja nach der Konfliktlösung der Haarausfall sofort gestoppt hätte.

Und immer wieder reflektierte ich die 3 wichtigen Kriterien, die für ein DHS gegeben sein müssen… Hochakut dramatisch, isolativ und plötzlich (auf dem falschen Fuß erwischt).

Nun war ich mit meinem Latein am Ende! Als mir dann Frau Pilhar schrieb, dass es sich auch um ein Tier handeln könne, fiel mir sofort ein Kätzchen in Thailand ein, welches meiner Katze, die ich als Kind hatte, zum Verwechseln ähnlich sah. Wir hatten uns sofort verliebt und sie war immer an meinem Bungalow, wenn ich da war und wir kuschelten und schmusten. Gern hätte ich sie mitgenommen, aber das ging ja nicht. Wiederum sprach ich mit meinem Mann darüber, der glücklicherweise (meist) verständnisvoll war. Ich sagte ihm, dass ich eigentlich eine Katze bräuchte. Aber da ich mir selbst bewusst war, dass dies nicht ginge auf unserer Reise, stellte ich mich vor den Spiegel und sprach mit mir selbst. Ich versuchte mir bewusst zu machen, dass dies momentan nicht ginge, aber ich versprach mir selbst, sobald ich wieder einen festen Wohnsitz habe, ich mir eine kleine Katze holen werde. Leider stoppte der Haarausfall nicht wirklich.

Ich war verzweifelt, weil es doch keinen Menschen oder Tier in meinem derzeitigen Leben gab, der mir noch einfiel. Ich bin selbstständig, also konnte es auch kein Arbeitgeber oder Kollege sein. Nichts fiel mir ein. Ich wollte schon aufgeben.

Und plötzlich kam wieder mal eine von den seltenen Nachrichten von dem Sohn meines Mannes. Er hatte kein so gutes Verhältnis mehr zu seinen Kindern (19 und 23 Jahre), weil sie sich leider immer nur meldeten, wenn sie Geld oder Hilfe brauchten. Bisher spielte mein Mann den Goldesel immer sehr gut. Das ging mir natürlich ziemlich auf die Nerven. Weil es teilweise nicht mal um wichtige Dinge ging, aber das Geld wurde trotzdem überwiesen. Auch „meine“ Erkenntnis, dass er damit seinen Kindern eher schadet, weil er ihnen eigene Kompetenzen und Erfahrungen abnimmt, half bisher nichts. Und zum Dank dafür wurde er noch verbal und sogar körperlich angegriffen, wenn es dann doch nicht so gut lief. Plötzlich wurde mir bewusst, was mein Konflikt mit dem Haarausfall war! Ich wollte mich von seinen Kindern „trennen“. Immer wieder waren sie unser Streitthema, weil er nicht lernen „wollte“. Natürlich sprach ich mit ihm darüber, denn ich war mir diesmal absolut sicher, sodass ich die nächste Nacht wieder einmal genau dieses träumte. Das Problem allerdings war, dass ICH dieses Thema nicht lösen konnte. Glücklicherweise fiel meinem Mann genau dies endlich selbst auf, sodass er das erste mal klare und harte Worte zu seinem Sohn schrieb (reden ging ja wegen der Entfernung nicht). Der Haarausfall besserte sich sofort aber nur teilweise.

Als dann plötzlich genau 5 Tage später eine Nachricht von seiner Tochter kam. Sie hatte zwar bereits vor unserer Reise selbst den Kontakt abgebrochen, aber nun bettelte sie um Geld. Daraufhin schrieb mein Mann auch ihr eine klare Absage. Er selbst fühlte sich richtig befreit, endlich einmal Nein gesagt zu haben.

Was soll ich sagen, das war mein Konflikt gewesen! Am nächsten Morgen kämmte ich meine Haare und ich hatte keine Haarbüschel mehr in der Bürste. Und sofort am nächsten Tag juckte meine Kopfhaut extrem. Nach 3 Monaten und nur noch die Hälfte meiner langen Haare, kann sicher jeder verstehen, wie erleichtert ich war. Ich war und bin so überglücklich, endlich den Konflikt gefunden zu haben.

Deshalb kann ich nur immer wieder jedem empfehlen, sich im Vorfeld – also jetzt sofort – mit der Germanischen Neuen Medizin zu beschäftigen! Allein wenn ich daran denke, wie verwirrt, ängstlich und machtlos ich mich damals gefühlt habe. Und heute – nachdem ich die Grundprinzipien dieser Naturgesetze verstanden habe – würde mich nicht einmal mehr eine Diagnose über „Krebs“ umhauen. Die GNM gibt einen so viel Gelassenheit und Sicherheit, weil man einfach das Wissen um die „Krankheits“-Geschehnisse hat und dadurch nicht zum Spielball der Schul-„Medizin“ wird.

Ich bin so Dankbar für das größte Geschenk an die Menschheit, welches uns allen Dr. Hamer gemacht hat. Ich danke ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für die Wahrheit! Außerdem danke ich von ganzem Herzen Jutta und Frau Pilhar, die mir bei der Lösungsfindung geholfen hatten und mir emotional beistanden. Denn für eine Frau gibt es nicht vieles was schlimmer ist, als keine Haare mehr zu haben. Auch danke ich Herrn Pilhar für die tollen Studienkreise, die ich auch aus Asien sehr oft online verfolgen konnte und zukünftig kann. Seither (1 Jahr) gibt es keinen Tag, an dem ich mich nicht direkt oder indirekt mit der GNM beschäftige und weiter lerne.

In tiefer Dankbarkeit
Ricarda

Anmerkung von H.Pilhar

Eine sehr schön erzählter Erfahrungsbericht! Herzlichen Dank!

Haare bzw. Kopfhaut gehört zur "Organ-Innenseite", also Nicht-getrennt-werden-wollen. Ricarda schreibt, Sie wollte von den Kindern ihres Mannes getrennt werden.

Jetzt müßte man da nachhaken können! Ob sich Ricarda nicht von ihrem Mann getrennt gefühlt hat, da er seinen Kindern immer nachgab?

Egal! Jedenfalls ist der Konflikt gelöst ;-)

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Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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