Erfahrungsbericht - Eileiterzyste

Ich, weiblich, 33 Jahre alt, mit Spirale (Mirena) und Linkshänder

Im April 2003 hatte ich mich nach 11 gemeinsamen Jahren von meinem Freund getrennt. Wir hatten es ohne grossen Krach beschlossen und wollten so lange noch zusammen wohnen, bis ich eine neue Wohnung gefunden hätte. Unsere Beziehung war schon lange nicht mehr in Ordnung und ich dachte bereits länger über eine Trennung nach, bis letzten Endes ein anderer Mann das Fass zum überlaufen brachte und mir klar wurde, dass dieser gemeinsame Lebensabschnitt beendet war. Natürlich hatte ich meinem Freund damals nichts von meiner neuen Bekanntschaft erzählt, da ich ihn nicht noch mehr verletzen wollte und es im Grunde genommen keine Rolle spielte. Unsere Beziehung an sich funktionierte nicht mehr und ich trennte mich deshalb von ihm und nicht wegen eines anderen.

Er hatte es damals erstaunlich gut aufgenommen aber im Nachhinein denke ich, er wollte gar nicht begreifen, dass es zu Ende war. Jedenfalls lebten wir in dieser Übergangszeit noch in der gemeinsamen Wohnung. Ich ging jeden Abend joggen und mein Handy lag wie immer daheim auf dem Tisch. Ich bekam einen Anruf und mein (noch) Freund ging ran und da er dann gerade mein Handy in der Hand hatte, beschloss er, mal kurz alle meine SMS zu lesen. Was er vorfand, waren ein paar recht eindeutige Nachrichten meiner neuen Bekanntschaft, die eigentlich niemanden etwas angingen …

Als ich total entspannt vom Joggen zurück kam, begrüsste mich mein Freund mit einem "fiesen" Spruch. Mir war sofort klar, dass er die SMS gelesen hatte, was er auch ohne Umschweife zugab.

Ich war total geschockt, stand regungslos da und bekam kein Wort heraus. Er hatte mich wirklich eiskalt erwischt! Ich war enttäuscht, dass er mein Vertrauen gebrochen hatte, indem er mein Handy durchsucht hatte und traurig, dass er nun dachte, ein anderer Mann wäre der Grund und zudem sauer, weil ich keinen Krach haben wollte. Mein Freund war nämlich plötzlich richtig wütend, ich glaube, er hat erst da kapiert, dass es wirklich zu Ende mit uns war. Da ich immer noch sprachlos war, packte ich schweigend ein paar Sachen zusammen und ging zu meinen Eltern, wo ich dann auch bis zum Umzug blieb.

Im Dezember 2003 war ich zu einer Kontrolle bei meiner Frauenärztin. Während sie so mit dem Ultraschall in mir rumwerkelte unterhielten wir uns wie immer locker. Plötzlich verstummte meine Ärztin und starrte wie gebannt auf den Bildschirm. Ich war beunruhigt und fragte nach. "Ich seh‘ da was!!!" war die Antwort. Na toll…. - was denn bitte? 

"Sie haben eine Zyste an Ihrem Eileiter", war die Antwort. Ich bekam einen Schreck (der zum Glück nicht allzu gross war, sonst hätte ich wohl den nächsten Konflikt kassiert) und wurde dann darüber aufgeklärt, dass man mir jetzt Blut abnehmen würde (um eine eventuelle Infektion festzustellen) und das Ding demnächst wohl herausoperiert werden müsse.

Ich ging dann erst mal heulend heim, weil ich so gar keine Lust auf Bauch aufschneiden hatte und rief einen Freund an, der Gynäkologe war. Er beruhigte mich und meinte, dass diese so genannte Sactosalpinx ruhig da bleiben kann, solange sie keine Probleme macht. Die Lösung gefiel mir und meine Ärztin war zum Glück auch damit einverstanden, wir vermassen die Zyste und schossen ein paar Ultraschallfotos davon. Das Ergebnis der Blutuntersuchung deutete aufgrund der Antikörper auf eine vergangene Chlamydieninfektion hin, die scheinbar die Ursache der Zyste war (durch die Entzündung verklebt der Eileiter dauerhaft an zwei Stellen und dazwischen sammelt sich dann Wasser an). Meine Frauenärztin meinte noch, ich hätte eigentlich Schmerzen durch die Infektion haben sollen, aber ich konnte mich nicht daran erinnern.

Das ist nun 7 Jahre her und ich hatte damals noch keine Ahnung von der GNM. Im Nachhinein muss ich damals durch die SMS-Geschichte einen hässlichen halbgenitalen Konflikt bekommen haben, der in der Heilungsphase die Sactosalpinx hinterlassen hat und die Chlamydien waren die beteiligten Bakterien. Die Schulmedizin hätte es natürlich anders erklärt, aber ich bin froh, dass meine Ärztin damals nicht total versessen darauf war, die Zyste rauszuschneiden, was mir einige Diskussionen erspart hat (und vielleicht einen weiteren Konflikt durch die ganze "Angstmacherei").

Bis heute hat sich die Sactosalpinx nicht verändert und auch keine Probleme gemacht.

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Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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