Das Dirk Hamer Syndrom (DHS)


"auf dem falschen Fuß erwischt"

Schon zu allen Zeiten hatten die Menschen ein Gespür dafür, daß es einen Zusammenhang zwischen psychischen Konflikten, Emotionen und einschneidenden Erlebnissen und Erschütterungen im Leben der Menschen, wie Tod eines Partners oder Kindes u.ä. gibt. Davon gibt u.a. auch unsere deutsche Sprache in unzähligen Redewendungen und Ausdrücken beredtes Zeugnis.

Wie sehr sich teilweise der Mensch in seiner Ausdrucksweise schon den biologischen Konflikten, in ihrem Wesen und Inhalt angenähert hatte, sei im folgenden einmal ganz kurz angeschnitten:

  • ich war wie vom Blitz getroffen
  • es traf mich wie ein Schlag
  • es ging mir durch Mark und Bein, durch und durch

Das Wissen, das eigentlich immer vorhanden war, geriet erst im 20. Jahrhundert bei Medizinern und Wissenschaftlern völlig aus dem Blick, eigentlich höchst verwunderlich, nach den teilweise schon erstaunlichen Annäherungen an den Kern der Sache.

Wir Menschen haben heute weitgehend die Beziehung zu unserer Umwelt und zu unserer Mitkreatur Tier verloren. Nur so konnte die mehr oder weniger instinktlose Vorstellung von "intellektuellen Konflikten" entstehen, die keinerlei Beziehung haben zur biologischen Realität. Der Mensch fühlt und empfindet in Wirklichkeit nach archaischen biologischen Regelkreisen, empfindet eben Konflikte biologisch, während er sich einbildet losgelöst von der Natur zu denken.

Das DHS ist das Dirk Hamer Syndrom, das ich so genannt habe, als ich selbst beim Tod meines Sohnes so geschockt war, und an einem Hodenkarzinom erkrankte. Es ist ein schwerer, hochakut-dramatischer und isolativer Konflikterlebnisschock, der das Individuum "auf dem falschen Fuß" erwischt.

Das DHS hat folgende Eigenschaften und Bedeutungen:

  • es entsteht als unvermutetes Schockerlebnis eines biologischen Konfliktes - in einer Sekunde,
  • es bestimmt den biologischen Konfliktinhalt - auf dieser "Schiene" läuft der nachfolgende Konflikt weiter,
  • es bestimmt die Lokalisation des Hamerschen Herdes (HH) im Gehirn - durch den Inhalt des biologischen Konfliktes,
  • es bestimmt die Lokalisation der Krebserkrankung am Organ - durch Bestimmung des Inhalts des biologischen Konflikts und Bestimmung der Lokalisation des HH im Gehirn,
  • es verändert unverzüglich den vegetativen Tonus, macht Dauerstreß - sog. Dauersympathicotonie.

Es gibt keinen Konflikt an sich, sondern jeder Konflikt hat immer einen ganz bestimmten Inhalt. Dieser definiert sich in der Sekunde des DHS. Der Konfliktinhalt ergibt sich assoziativ, d.h. durch unwillkürliche Gedankenzuordnung und meist am Filter unseres Verstandes vorbei.

Einzig das Empfinden im Moment des DHS entscheidet über den Konfliktinhalt und damit über die "Schiene", auf der der weitere biologische Konflikt verläuft. So assoziiert das Unterbewußtsein den konfliktiven Inhalt des DHS-ausgelösten biologischen Konfliktes zu einem biologischen Vorstellungsbereich, also z.B. Bereich Mutter/Kind-Verhältnis oder Bereich Revier oder Bereich Wasser oder Bereich Angst im Nacken oder Bereich Selbstwert oder ähnliche Bereiche. Auch hier weiß das Unterbewußte - in der Sekunde des DHS - genau zu differenzieren: Niemals macht ein Selbstwerteinbruch (SWE) im sexuellen Bereich z.B. ("du Schlappschwanz") Osteolysen der Halswirbelsäule, sondern stets Beckenosteolysen, Beckenkrebs. Niemals würde ein SWE-Konflikt im Mutter/Kind-Verhältnis ("du Rabenmutter") Osteolysen im Becken machen, sondern stets einen Krebs des Oberarmkopfes links (bei der Rechtshänderin).

Wir denken, daß wir denken, in Wirklichkeit wird mit uns gedacht.

Dieser Konfliktschock, der das Individuum unvorbereitet "auf dem falschen Fuß" erwischt, ist aber eine Notwendigkeit, damit der Organismus auf ein Not- oder Sonderprogramm umschalten kann, um überhaupt mit der unvermutet eingetretenen Situation fertig werden zu können. Denn im Augenblick dieses DHS schaltet sich das Sonderprogramm ein, praktisch synchron: In der Psyche, im Gehirn und am Organ und ist auch dort feststellbar, sichtbar und meßbar! Im Computertomogramm des Gehirns z.B. sehen diese Veränderungen (Hamersche Herde) dann wie konzentrische Ringe einer Schießscheibe aus, oder wie das Bild einer Wasseroberfläche, in die man einen Stein hat plumpsen lassen.

Exakt vom DHS an hat der Patient einen Dauerstreß, d.h. er hat ganz kalte Hände und Füße, er denkt Tag und Nacht über seinen Konflikt nach, und versucht ihn zu lösen. Er kann nachts nicht mehr schlafen, und wenn, dann nur in der ersten Hälfte der Nacht, halbstundenweise, er hat keinen Appetit mehr, er nimmt an Gewicht ab.

Dieser Zustand ändert sich erst wieder, wenn der Patient diesen Konflikt gelöst hat. Dann findet eine Ruhigstellung statt. Die Psyche muß sich erholen. Der Patient fühlt sich schlapp und müde, ist aber wie erlöst, hat guten Appetit, der Körper ist heiß, oft Fieber, oft Kopfschmerzen. Der Patient schläft gut, aber meist erst ab drei Uhr morgens. Dieser Mechanismus ist von der Natur so eingerichtet, daß die Individuen in Vagotonie erst schlafen, wenn der Tag anbricht, damit eine potentielle Gefahr (z.B. Raubtier) sie nicht im Schlaf überrascht. Alle Patienten schlafen am Tage sehr viel und sehr gern.

Da wir ja gewöhnlich dieses DHS später rekonstruieren wollen und müssen, so ist für uns die Tatsache, daß wir es auf allen 3 Ebenen finden können müssen, eine große Chance für unsere psychisch-organisch-kriminalistischen Recherchen! Wir haben jetzt zum 1. Mal in der Medizin die Möglichkeit, bei unseren vermeintlichen "Krankheiten", die wir jetzt Teile von "Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen" (SBS) nennen, richtig zu rechnen, wie wir früher etwa bei einer Schwangerschaft schon rechnen konnten.

Dieses Kriterium macht die Germanische Heilkunde® schon von Anfang an zu einer Wissenschaft im streng naturwissenschaftlich-biologischen Sinne. Es ermöglicht uns, jeden beliebigen Fall zu rekonstruieren und zu reproduzieren, was es vorher noch niemals in der Medizin gegeben hatte.

Das DHS ist die Basis der Eisernen Regel des Krebs, ist Dreh- und Angelpunkt aller Diagnostik. Es ist wunderbar, daß wir nun wirklich rechnen und verstehen können. Wir müssen gedanklich quasi in die Haut des Patienten hineinschlüpfen, für diesen Augenblick des DHS und uns vorstellen, wie die Gesamtsituation in der Sekunde des DHS damals gewesen ist. Nur aus der damaligen Situation heraus können wir dann verstehen, warum jemanden dieses Problem als biologischen Konflikt getroffen hat, warum es so dramatisch war, warum der Betreffende damals isoliert war, bzw. niemanden hatte mit dem er darüber sprechen konnte, und warum das Problem konfliktiv war. Rührt man an das DHS eines Menschen, dann bekommt er meist feuchte Augen. Zeichen für seine emotionale Affektivität. Es ist daher wichtig, daß man das DHS sehr gut versteht, denn dann hat man schon die Hälfte der Germanischen Heilkunde® begriffen.

Aber in der Sekunde des DHS kann noch mehr passieren:

In dieser Sekunde werden die Schienen gelegt, besser gesagt, die weiteren Schienen gelegt, die in der Folgezeit stets mitlaufen, auf denen der Zug in der Folgezeit stets wieder rollt. Denn Mensch und Tier "bemerken" in der Sekunde des DHS, ohne daß sie sich dessen bewußt sind, auch die Begleitumstände des DHS. Das Individuum merkt sich nicht nur kleinste Einzelheiten im Moment des DHS wie bei einer Blitzlicht-Momentaufnahme - dazu auch Töne oder Laute, Gerüche, Empfindungen aller Art und Geschmackssensationen und - das Individuum behält diese Aufzeichnungen praktisch lebenslang. Daran sehen wir eben, daß sie qualitativ von anderer Beschaffenheit sind als solche, die wir üblicherweise erleben und uns mehr oder weniger merken. Kommt nämlich später einer dieser Begleitumstände wieder vor, dann kann der ganze Konflikt als sog. Rezidiv wiederkehren. Das bedeutet, daß man von einem solchen Nebenschienenstrang immer auf die ganze Schiene auffährt. Daher der Name Schiene. Jedes Konflikt-Rezidiv kommt aber nicht etwa schleichend, sondern nur mit einem erneuten DHS.

An diesen psychischen Besonderheiten bzw. dem ganz speziellen Empfinden im Moment des DHS sind ja alle die psychologischen Fragebogenuntersuchungen gescheitert, die sich objektiv dünkten, wenn sie nur "Verlust eines Partners" abfragten und untersuchen wollten, ob das eine erhöhte Krebserkrankungshäufigkeit bewirken würde. Ein Krebs entsteht immer in der Sekunde des DHS! Ein guter Arzt muß sich daher sowohl in die Seele eines Säuglings, sogar eines Embryos, Greises, eines jungen Mädchens oder auch eines Tieres versetzen können und er muß sich gleichzeitig eben auch in die damalige aktuelle Situation des DHS versetzen können. Nur dadurch kann er den Unterschied zwischen einem Problem - von denen wir hunderte haben - und einem biologischen Konflikt herausfinden. Eine Sache wie das DHS, die in der gleichen Sekunde im Gehirn als HH nachzuweisen ist, ist auch religiös-philosophisch nicht länger zu leugnen.

Dieses Sportfoto einer Zeitung aus Lyon soll veranschaulichen, wie ein Torwart 'auf dem falschen Fuß erwischt' wird, konsterniert dem ganz langsam ins linke Toreck trudelnden Ball nachsieht. Er hatte den Ball ins andere Eck erwartet. Eine ähnliche Konstellation im übertragenen Sinne finden wir beim DHS, dem Konflikt-Schock, bei dem der Patient auch 'auf dem falschen Fuß erwischt' wird. Denn eine Konfliktsituation, auf die er sich vorher einstellen konnte, die macht ihm kein DHS. Genauso wie ein Torwart die phantastischsten Glanzparaden liefern kann und den Ball aus dem äußersten Toreck herausfaustet, wenn - ja, wenn er dorthin fliegt, wohin ihn der Torwart berechnet hatte, so können wir Menschen alle ein Vielfaches an Konflikten ertragen, ohne davon krank zu werden, wenn wir vorher Zeit haben, uns darauf einzustellen.

Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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