Das vegetative Nervensystem


Das vegetative Nervensystem bestimmt die Reaktion auf eine angetragene „Information“ je nach Struktur als verträglich oder unverträglich. Das System entspricht den kosmischen Gesetzen der Polarität und ist in Gleichklang. Ein unverträglicher Erlebniskonflikt kann die Waagschale zugunsten des Sympathikusnervs verschieben und wir sind überwiegend auf der Flucht. Nach Bewältigung des Konfliktes neigt sich die Waage vorübergehend zum Gegenspieler, dem Parasympathikus und wir sind in Ruhestellung, um unsere zuviel verbrauchte Energie wieder aufzubauen. Die Harmonie dieser „Gegenspieler“ ist unser wünschenswerter Normzustand.

Der Sympathikus

Er dient der Anspannung, der Arbeit (Streßsystem), oder biologisch ausgedrückt: der Kampf- und/oder Fluchtbereitschaft. In dieser Phase arbeiten und kämpfen wir. Gewöhnlich ist er von 4 (6) bis 20 (18) Uhr (Winter) aktiv. Die „Arbeitsorgane“ wie Herz, Muskeln, Gehirn sind verstärkt innerviert.

Symptome:

  • Erhöhung des Blutdrucks, Beschleunigung des Herzschlags und der Atmung
  • Erweiterung der Pupillen
  • Verengung der Gefäße (kalte Gliedmaßen)
  • allgemein: Verbrauch von Kraftreserven.

Der Parasympahtikus bzw. Vagus

Er dient der Ruhe- und Erholungsphase. In dieser Phase ruhen wir uns aus, regenerieren, schlafen. Die Ernährungsorgane sind verstärkt innerviert und durchblutet, wie Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüsen. Der Parasympathikus dient dem Stoffwechsel, der Regeneration und dem Aufbau körperlicher Reserven.

Symptome:

  • Erhöhte Magen- und Darmtätigkeit
  • Verlangsamung der Herz- und Atemfrequenz
  • Erweiterung der Gefäße warme Gliedmaßen
  • Erhöhte Körpertemperatur
  • Ausscheidungsvorgänge verstärkt
  • allgemein: Bereitstellen von Kraftreserven für den nächsten Tag
Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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