Erfahrungsbericht - Hypophysentumor

Im Frühjahr 1988 gebar ich unseren ersten Sohn und es war mein erklärtes Ziel, dass ich das Baby unter allen Umständen stillen wollte. Die Geburt verlief nicht optimal und mein Sohn wurde mit Hilfe der Vakuumglocke geboren. Bald schon wurde bei ihm die sogenannte Säuglingsgelbsucht festgestellt. Logischerweise war das Baby sehr müde und erschöpft von der Geburt und der Hepatitis, es hatte Mühe zu trinken und schlief ständig dabei ein. Ich gab mir alle erdenkliche Mühe, aber es schien, dass das Baby kein Tröpfchen meiner Milch zu sich nehmen konnte. Eins morgens, nachdem ich wirklich überzeugt davon war, dass das Kind etwas von mir getrunken hatte, erschien die Krankenschwester nach dem Abwiegen meines Kindes wieder im Zimmer und verkündete, wie mir schien, hämisch: „Wieder nichts!“ Diese Aussage hat mich total getroffen und ich war frustriert und verzweifelt, dass mir das Natürlichste der Welt nicht gelingen sollte.

Wie dem auch sei, nach viel Mühe und mit Hilfe der einfühlenden Betreuung einer anderen Krankenschwester gelang es mir, mein Kind voll zu stillen. Ich war glücklich, es doch noch geschafft zu haben und erst noch mit reichlich viel Milch. So weit, so gut, nur, dass es nun sehr schwierig war abzustillen. Mein Sohn verweigerte mit knapp einem Jahr die Brust, so blieb mir nichts anderes übrig und ich litt mit vollen Brüsten.

Bald darauf war ich, bereits beim 1. Eisprung seit der Geburt wieder schwanger. Es verlief alles problemlos, ich konnte meine Tochter stillen, eine Hepatitis hatte sich auch nicht. Nach dem Spitalaufenthalt zu Hause angekommen, besuchte uns schon bald der Versicherungsexperte, da mein Mann eine eigene Firma gründen und diesbezüglich einige Vorkehrungen treffen wollte. Ich war verunsichert und bemerkte zu meinem Mann, dass ich nicht so recht glaube, dass er mit seiner eigene Fa. unsere Existenz sichern könne, nun da ich nichts beitragen konnte und zu den beiden Kindern schauen wollte und musste.

Es entwickelte sich zu Glück alles recht gut und ich wünschte mir ein drittes Kind, dies war aber schwierig, da ich seit der 2. Geburt nie mehr einen Eisprung hatte. Ebenso war das Abstillen wieder hart gewesen, auch das 2. Kind hatte die Brust mit 10 Monaten plötzlich verweigert. Mit Hilfe eines Hormonpräparates wurde ich knapp 3 Jahre später wieder schwanger. Erfolgreiche Stillzeit, aber diesmal wollte ich die Zeit des Abstillens selber bestimmen und beschloss nach einem kräftigen Biss meiner Tochter in die Brustwarze, dass der Moment gekommen sei. Die Milch wollte nicht versiegen, stillen wollte ich nicht mehr und so floss diese mal mehr, mal weniger.

Es störte mich auf die Dauer und verschiedene Abklärungen und Behandlungen beim Arzt hatten zur Folge, dass ich mich einer Magnetresonanzuntersuchung meines Hirnes unterzog. Die Diagnose: Tumor auf der Hypophyse, nichts Schlimmes, man könne das operieren. Die Operation sei zwar etwas heikel, aber der einzige Spezialist in der Schweiz würde diese vornehmen. Dieser erklärte mich als „hormonell alte Frau“ und das mit 32 Jahren, wirklich sehr aufmunternd. Zu meinem unglaublichen Glück entschied dieser, die OP nicht auszuführen, die Gründe dafür wurden mir erst später klar. (Wenige Jahre später erklärte mir mein Frauenarzt, dass generell auf derlei OPs verzichtet würde, weil meiner Meinung, diese zu viel Schaden u.a. am Sehnerv anrichteten.) Ich musste mich stark mit mir auseinandersetzen und mir andere Weg zur Heilung suchen. Hilfe fand ich bei einem Homöopathen und mein Hormonspiegel normalisierte sich mit der Zeit wieder. Ich war hormonell wieder meinem Alter entsprechend.

Vor einem halben Jahr lernte ich die GNM kennen und habe mich erneut mit meiner Hypophyse auseinander gesetzt. Schon bald entdeckte ich meinen damaligen Konflikt. Es war der Konflikt: mein Kind nicht ernähren zu können. Die Hypophyse vergrösserte ihr Volumen mit einem Tumor, um mehr Prolaktin produzieren zu können, damit die Ernährung meines Kindes mit genügend Muttermilch gesichert werden konnte. Ich weiss nicht, ob der Konflikt ganz in Lösung kam.

Das Rezidiv erlitt ich vermutlich, als sich mein Mann selbständig machte, kurz nach der Geburt des 2. Kindes. Ich befürchtete, dass die Existenz nicht gesichert werden, ich bzw. wir unsere Kinder nicht ernähren könnten. In der Folge hatte ich auch nach dem Abstillen keinen Eisprung mehr, da das Prolaktin stark erhöht war. Der Eisprung wurde mittels Hormon dämpfender Mittel herbeigeführt, um nochmals schwanger werden zu können. Auch nach dem Abstillen des 3. Kindes blieb der Prolaktinspiegel stark erhöht und änderte sich nicht mehr, die Milch floss immerzu, wenn auch nur noch spärlich. Einige Zeit schluckte ich wieder das (teure) Hormon dämpfende Medikament, welches meine Persönlichkeit und meine Figur (war zwar positiv!) stark veränderte, den Milchfluss stoppte, mich aber sehr stutzig machte und beunruhigte, so dass ich die Einnahme abbrach. Erst die Behandlung beim Homöopathen, der meinte: "Ihr Programm ist, als Folge der 1. Geburt unter Wehenmitteln, aus dem Ruder geraten", beruhigte mich und die Kügelchen stellten wohl mein seelisches Gleichgewicht wieder her und somit eine normale Hormonlage. Ausserdem war und ist unsere Existenz früher, zu diesem Zeitpunkt und bis heute gesichert, soweit das überhaupt möglich ist. Damit stand einer definitiven Konfliktlösung nichts mehr im Wege.

Ich freue mich, dass ich nicht mehr spekulieren muss und ich mit dieser am eigenen Leibe erfahrenen Geschichte die Gesetze der GNM nachvollziehen und die Logik darin erkennen kann. Sollten noch einige Unklarheiten enthalten sein, wäre ich um entsprechende Hinweise bzw. Korrektur froh.

Anmerkung von H. Pilhar

So weit, so klar. Ein sehr schöner Erfahrungsbericht zum SBS der Hypophyse. Die Schreibende wird wohl Nachtschweiß gehabt haben nach der Konfliktlösung.

Mit dem Globuli allerdings hat das nichts zu tun. Vielmehr war es die Situation, nun die Familie ausreichend ernähren zu können, der ausschlaggebende Moment, diesen "nicht-ernähren-können"-Konflikt gelöst zu haben.

Es wäre auch traurig, könnte eine stoffliche Schwingung ein von Natur gewolltes SBS zum Stoppen bringen, ohne dass die Ursache gelöst wäre. Das ergäbe keinen Sinn!

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