Erfahrungsbericht - Das Kind und der Weihnachtsmann

Sehr geehrter Herr Pilhar,

Ich möchte gerne wieder eine wunderbare Erfahrung mit euch teilen, die mich zu tiefst berührt hat.

Vor ca 1,5 Wochen schrieb mir eine Freundin, die nicht gerade in meiner Gegend wohnt, uns trennen ca 500 km. Ihre 2,5 jährige Tochter hatte alle 3 Tage, seit kurz nach Weihnachten, hohes Fieber. Sie war bereits beim Arzt und der war auch schon mit seinem „Wissen“ am Ende. Die Kleine kam einfach nicht zur Ruhe.

Ich fragte meine Freundin, was denn vorher vorgefallen ist, was in Erinnerung geblieben ist, wovon sie tagsüber redet.

Sie sagte, ihre Tochter redet seit Weihnachten über den großen beängstigenden Weihnachtsmann und ihr Bruder soll sie davor beschützen. Ich fragte sie, ob ihr auffällt, dass die Kleine davon träumt. Sie sagte, dass ihre Maus immer bevor das Fieber wieder hoch gegangen ist, nachts unruhig war, im Schlaf sich gewehrt hat, unruhig wurde und schrie.

Es war mir so klar, dass der Weihnachtsmann Eindruck hinterlassen hatte, den sie nicht mehr los wurde. Ich riet ihr sie solle nochmal ein Weihnachtsfest machen mit Lieblingsplätzchen, Lieblingsessen, singen, Musik, Weihnachtsbaum und einem kleineren Weihnachtsmann mit vertrauter Stimme, ihrem Bruder (dieser soll sie ja beschützen). Der soll ganz langsam rein kommen, mit unverstellter Stimme reden, sich gleich langsam zu ihr setzen und ihr ein kleines Geschenk mitbringen.

Meine Freundin sagte, der Baum steht bei ihrer Mutter zum Glück noch und sie wird das umsetzen. Ich sagte sie soll es sofort abbrechen, wenn sie merkt, dass das nach hinten los geht, es muss sehr sensibel ablaufen. Im gleichen Atemzug sagte ich ihr, wenn sie den Konflikt löst, wird wohl ein ordentlicher Fieberschub und wahrscheinlich Bronchitis oder Kehlkopfentzündung kommen.

Sie setzte es um, ganz vorsichtig und gestern schrieb sie mir. Es hat so wunderbar geklappt. Die Maus hatte das schönste Weihnachten aller Zeiten und freute sich so sehr über den Weihnachtsmann, mit der Stimme ihres so wichtigen Bruders. Sie feierten und sangen noch einmal. Am nächsten Abend bekam die kleine Fieber und Bronchitis.

Meine Freundin war so stolz, so happy und so dankbar. Sie hat es wirklich so umgesetzt und die GHK am eigenen, besser gesagt am Leib ihrer kleinen Tochter erlebt. Ein paar Tage später wollte sie auch keine Windel mehr und war wie ausgewechselt, viel selbstbewusster. Meine Freundin ist überzeugt und will das jetzt auch lernen. Das hat mich so glücklich gemacht.

Sensibel war die Sache nur, weil der Schuss auch nach hinten losgehen hätte können, wenn die Angst noch schlimmer geworden wäre. Aber nachdem ihr Bruder in die Rolle geschlüpft ist, sie die Stimme kannte, war sofort Vertrauen da und der Bann gebrochen.

Mir kamen fast die Tränen. Zum Schluss sagte ich ihr, sie dürfe auf keinen Fall mehr, einen so beängstigenden Weihnachtsmann engagieren, da sonst ein Rezidiv kommen kann und das ganze von vorne los geht.

Viele Grüße

Sandy L.

Anmerkung von H. Pilhar

Vielen herzlichen Dank für diesen wirklich rührenden Erfahrungsbericht, mit dem Ausdruck meiner Hochachtung vor Ihrem klugen Handeln bzw. weisen Ratschlag. Bestellen Sie bitte auch der Mutter meine Grüße. Ich gratuliere! Ihr ward die besten Therapeuten!

Ich hoffe, die Leser können wertschätzen, welch Wertvolles sie hier vermittelt bekommen und beginnen selbst zu begreifen.

Mein Tipp an Eltern kleiner Kinder:

Das Christkind ist ein weibliches Wesen und kein Kind würde sich vorm Christkind fürchten. Vergewaltigt Eure Kinder also bitte nicht mit dem Getränkemarkt-Weihnachtsmann. Ihr seht, was dabei rauskommen kann.

Germanische Heilkunde verstanden zu haben, bedeutet auch, potentielle Konflikte im Vorfeld zu vermeiden. Das ist dann wirklich weise.

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Quelle: www.germanische-heilkunde.at