Erfahrungsbericht - Das Abendteuer Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Lieber Helmut,

nun ist unser Goldschatz schon vier Monate alt und ich kann mich gut daran erinnern, als ich im fünften Schwangerschaftsmonat dein Seminar in München besucht hatte. Diese Schwangerschaft war eine wunderbare und erfüllende, wenn auch nicht ganz einfache Zeit.

Aber von Anfang an:

Wenn man mit der Germanischen Medizin vertraut ist und deshalb keine Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft machen lassen will, ist es unglaublich schwierig, eine geeignete Schwangerschaftsbetreuung zu finden. Der Frauenärztin haben wir sehr schnell den Rücken gekehrt und eine Entbindung im Krankenhaus wollte ich mit allen Mitteln vermeiden. Wir entschlossen uns, ins Geburtshaus zu gehen und künftig nur noch von der Hebamme betreut zu werden. Und wir hatten Glück. Eine bessere Hebamme konnten wir uns nicht wünschen. Die einzige Bedingung für eine Betreuung durch sie und eine Entbindung im Geburtshaus war ein Ultraschallbild in der 34.SSW. Verdammt! Das war der Haken. Leider gab es keine Alternative, denn die Hebammen müssen sich durch so einen Mist absichern, dass mit dem Baby alles in Ordnung ist.

In der 26. SSW war ich mir sicher, dass ich gleich mein Kind auf die Welt bringe. Ich hatte starke Wehen (2 Wehen in 10 Minuten), mein Bauch hatte sich gesenkt, der Muttermund war geöffnet und ich hatte solche Angst.

Was war passiert?

An diesem Tag waren die Handwerker den ganzen Tag bei uns in der Wohnung beschäftigt. Ich selbst habe die üblichen Hausarbeiten derweil erledigt und war danach ziemlich kaputt. Ich hatte eine blöde Bewegung gemacht und plötzlich ist es mir ins Kreuz gefahren. Ich war mir sicher, dass es der Ischias ist. In letzter Zeit passierte das häufiger. Ich legte mich also auf die Couch und wartete auf meinen Mann, der bald von seiner Frühschicht heimkommen sollte. Kurz nachdem er daheim war, rief mein Ex-Mann an. Er wollte etwas vorbeibringen. Ich sagte ihm, dass er vorbeikommen könne. Der Kontakt war zwar sehr spärlich, aber dennoch verstanden wir uns gut und auch mein jetziger Mann mochte ihn.

Kurze Zeit später klingelte es, mein Mann ließ ihn herein und schickte ihn zu mir. Er selbst wurde gerade von den Handwerkern aufgehalten. Als mein Ex-Mann mich sah, waren seine ersten Worte : "Boah, du bist aber richtig fett geworden.", gefolgt von einem " Ich hoffe, dein Kind wird mal nicht so hässlich, wie das deiner Schwester". Ich war geschockt, konnte gar nicht reagieren. Es wurde mir wieder einmal ganz bewusst, warum wir uns hatten scheiden lassen. Er wollte nie Kinder und hat auch während unserer Ehe immer wieder abfällig über Schwangere gesprochen, vielleicht auch, um mir solche "Flausen" von vornherein auszutreiben. Wie auch immer, er hatte gerade wieder einmal hervorragend bewiesen, dass er ein Idiot ist. Aber trotzdem konnte ich nicht angemessen reagieren, wollte auch keine Szene machen. Das ganze war für mich wirklich hochakut und dramatisch, schließlich erlebte ich die bis dahin glücklichste Zeit in meinem Leben und dann wird einem das schlecht geredet. Und mehr noch. Er beleidigte nicht nur mich, sondern auch mein Kind. Ich wäre ihm am liebsten an die Gurgel gegangen. Der Konflikt war aber auch isolativ. Mein Mann war ja ein Stockwerk tiefer mit den Handwerkern beschäftigt.

Mein Ex-Mann schien meine Anspannung zu merken und noch bevor ich ihn rauswerfen konnte, ist er selber gegangen. Ein paar Stunden später, es dürfte schon 17:00 Uhr gewesen sein, waren die Handwerker auch weg und ich konnte mit meinem Mann in Ruhe über das sprechen, was sich mit meinem Ex-Mann zugetragen hatte. Er hörte mir voller Liebe, Mitgefühl und Verständnis zu und kurz darauf setzten die Wehen ein. Wieso ausgerechnet Wehen und nicht Zuckungen in Händen und Armen (als Symptome der Heilung für den Konflikt, mich nicht wehren zu können und meinem Ex an die Gurgel zu gehen) ist mir bis heute ein Rätsel. Ich wusste weder ein noch aus. Die Vorstellung, dass ich ins Krankenhaus müsste, wo mein Kind viel zu früh auf die Welt kommt und in einem Brutkasten liegen muss, zerstörte mich. Ich hatte eine Angst, wie ich sie noch nie in meinem Leben hatte und auf einmal kam mir die zündende Idee. Ich musste das Studentenmädchen hören. Ich brauchte es, um runterzukommen. Dann kam mir noch eine bessere Idee. Ich ließ das Studentenmädchen über den MP3 Player laufen, schloss die Kopfhörer an, stellte die Heilmusik relativ leise, aber gut hörbar und klebte die Kopfhörer auf meinem Bauch fest, sodass mein Baby auch zuhören konnte. Um ca. 01:00 Uhr war der Spuk vorbei und ich schlief ohne Wehen mit meinem Mann an meiner Seite und mit dem Studentenmädchen festgeklebt auf meinem Bauch ein.

Am nächsten Tag gingen wir zu meiner Hebamme ins Geburtshaus, einfach um sie mal draufschauen zu lassen. Der Wehenschreiber zeichnete leichte Wehen auf, aber es war kein Vergleich zu dem Abend davor. Fleissig hörten wir weiter das Studentenmädchen und am Tag darauf war es, als ob nie etwas gewesen wäre. Es war ein Wunder.

Fortan hörte ich den Rest der Schwangerschaft nur noch das Studentenmädchen und aus Angst, mein Ex-Ehemann könnte eine Schiene sein, brach ich den Kontakt komplett ab.

Auf den errechneten Tag genau, erblickte unsere Tochter Isabelle im Geburtshaus das Licht der Welt. Die ganze Geburt dauerte 4 Stunden und war das Schönste, was ich je erlebt hatte. Es gab keinerlei Komplikationen, ganz sanft begrüßte sie das Leben mit einem kurzem Quietscher und schlief dann, nachdem sie sich satt gegessen hatte, selig zusammen mit meinem Mann und mir ein. Auch diese schnelle und schöne Geburt schreibe ich dem Studentenmädchen zu.

Die Zeit im Wochenbett war wunderbar. Mein Mann trug mich auf Händen, verwöhnte mich nach Herzenslust mit seinen Kochkünsten und der Kleinen schien es auch sehr zu schmecken. Allerdings hatte sie kurz nach ihrer Geburt eine Bindehautentzündung. Die Hebamme machte sich Sorgen und wollte uns pflanzliche Augentropfen geben. Das war gut gemeint, aber wir wollten den Konflikt, den unsere Tochter hatte, finden und lösen. Es war das rechte Auge unserer Tochter betroffen, wobei sich tagsüber der Zustand etwas besserte und am nächsten Morgen alles wieder von vorne anfing. Das Auge war gerötet und stark verklebt. Unsere Detektivarbeit hatte begonnen:

  • Das rechte Auge wies darauf hin, dass sie etwas zu sehen bekommen wollte.
  • Die ca-Phase war nachts, die pcl-Phase setzte in der Früh ein

Offenbar, so dachten wir, wollte sie in der Nacht etwas sehen. Sie schläft zwar bei uns im Bett, aber sie konnte uns visuell durch die Dunkelheit nicht mehr wahrnehmen. Wir versuchten es einige Nächte damit, dass wir das Licht an ließen, sodass die Kleine uns sehen konnte. Das war des Rätsels Lösung. Mit dieser Methode konnte sie das Vertrauen aufbauen, dass sie nachts nicht alleine ist und die Bindehautentzündung wurde innerhalb kürzester Zeit immer besser bis sie letztendlich ganz weg war.

Seit dieser Zeit schläft unsere Tochter auch durch. Sie war damals keine drei Wochen alt.

Leider wartete noch ein weiterer Konflikt auf uns, dem wir zwar schutzlos ausgesetzt waren, aber auf den wir uns vorbereitet hatten. Das leidige Thema "Kinderarzt". Damit man hier in der BRD nicht dasteht wie die allergrößten Rabeneltern und auch nicht wirklich Lust hat auf das Jugendamt, entschieden wir uns, nicht aufzufallen mit unserer Erkenntnis über die Germanische Medizin und ließen den Kinderarzt für die U2 antanzen, die in den ersten 10 Tagen nach der Geburt gemacht werden muss (sofern man sich keinen Ärger einhandeln will - auch wenn diese Untersuchungen nicht Pflicht sind).

Der Kinderarzt verweigerte die Untersuchung aus folgendem Grund: Hier in der BRD wird ein freiwilliges Neugeborenen-Screening durchgeführt und testet das Kind auf bestimmte Stoffwechselerkrankungen und -ganz neu- auch auf Mukoviszidose mittels Gen-Test. Ich brauche nicht erklären, warum wir diesen Test im Hinblick auf die Germanische Medizin für schwachsinnig erachten. Ganz zu schweigen von dem Konflikt, den ich bei meiner Tochter auslösen kann, wenn sie für den benötigten Tropfen Blut in die Ferse gepiekst wird. Aber soetwas konnte ich dem Kinderarzt ja nicht verklickern. Zum Schluss geht er noch zum Jugendamt und sorgt dafür, dass man uns unsere Kleine wegnimmt. So selten kommt das ja nicht vor in unserem Lande.

Wir argumentierten, dass wir das nicht möchten, weil wir bereits gehört haben, dass diese Screening-Centren das Restblut in einer riesigen Datenbank über Jahrzehnte aufbewaren und diese Daten an Konzerne und/oder Pharma verkauft werden. Bei diesem Spiel spielen wir nicht mit. Basta. Das hat dem Kinderarzt nicht genügt. Er machte uns unmissverständlich klar, dass wir Spinner sind und Rabeneltern noch dazu, weil wir unserer Tochter eine so wichtige Untersuchung vorenthalten. Außerdem wird uns das Gesundheitsamt anschreiben und das Jugendamt auch.

Das Gute daran: Wir wussten, was uns blüht, wenn wir dieses Neugeborenen-Screening ablehnten, das ja so freiwillig ist. D.h. wir erlitten kein DHS.

Das Schlechte: Wir hatten keinen Stempel im Kinderuntersuchungsheft für die U2 und wir mussten schleunigst einen Kinderarzt finden, der uns diese Untersuchung noch macht, denn die 10 Tage nach der Geburt waren am übernächsten Tag rum. Nach ewiger Suche fanden wir endlich einen Arzt. Er nahm keine Kassenpatienten und ließ sich diese Untersuchung von uns privat bezahlen. Er allerdings nötigte uns ebenfalls zu diesem Neugeborenen-Screening und wir sagten ihm, dass wir das schon noch machen. Zuerst wollten wir ihn hinters Licht führen, aber er verlangte, dass er das sofort auf der Stelle macht. Wir wollten diesen Fersenpieks aber garantiert nicht von einem unsympathischen Weisskittel in einer unbekannten Umgebung machen lassen und haben ihm weiss gemacht, dass das von unserer Hebamme gemacht wird. Er verlangte, dass wir ihm ihren Namen sagen und wir waren noch nicht einmal richtig aus der Praxis draussen, hatte er unsere Hebamme schon angerufen.

Wir hatten verloren. Der Fersenpieks musste sein. Aber wenigstens konnten wir das Ganze so angenehm wie möglich für unsere Tochter gestalten:

  • Sie kannte die Stimme unserer Hebamme, was für die Kleine sicher angenehmer war, als eine unbekannte Männerstimme, nämlich die des Arztes.
  • Sie war in ihrer vertrauten Umgebung zu Hause
  • Ich konnte sie ganz eng bei mir haben mit viel Hautkontakt
  • Ich konnte sie sofort danach stillen
  • Im Hintergrund lief das Studentenmädchen

Unsere Tochter erlitt glücklicherweise durch den Fersenpieks kein DHS, soweit wir das beurteilen können.

Aber ich hatte fortan eine ganz neue Symptomatik. An meinen beiden Fersen bildete sich eine Hornhaut, wie ich sie noch nie vorher gesehen hatte. Ich hatte bis dahin nie Probleme mit Hornhaut an den Füßen. Jetzt auf einmal war sie an meinen Fersen extrem dick und ganz und gar nicht schön. Noch dazu hatte ich auf einmal Schmerzen in den Fersen zurückzuführen auf einen Fersensporn.

Ich denke, dass ich einen Selbswerteinbruch an beiden Fersen erlitten habe stellvertretend für die Verletzung meiner Tochter durch den Fersenpieks und die extreme Hornhautbildung damit zusammenhängt, dass ich ebenfalls stellvertretend für sie, die Fersen vor spitzen Sachen, wie z.B. einer Nadel, schützen wollte. Warum aber an beiden Fersen? Ich bin überzeugt, dass es damit zusammenhängt, dass ich im Vorfeld ja nicht wusste, welche Ferse angestochen wird und mein Körper deswegen mit beiden Füßen reagiert hat. Dieser Zusammenhang ist mir erst spät klar geworden. Seitdem sind die Fersenschmerzen weg und es bildet sich nur noch ganz wenig Hornhaut an den Fersen.

Es ist genial und die Germanische Medizin stimmt einfach. Es tut mir nur im Herzen weh, dass wir nicht mehr die Gelegenheit hatten, Dr. Hamer kennen zu lernen und ihm persönlich zu danken für dieses große Geschenk, das er uns hinterlassen hat.

Aber ich danke euch von Herzen, liebe Erika und lieber Helmut, dass ihr die Germanische den Menschen näher bringt und sie verbreitet. Tausend Dank.

Sarah mit Familie

Anmerkung von H.Pilhar

Es ist schlimm, was wir unseren Kindern antun lassen müssen und nicht verweigern dürfen. Man kommt sich vor wie als Vieh des Bauern.

  • Verklebtes Auge rechts: Heilungsphase von "ich bin übersehen worden und habe einen Brocken nicht bekommen".
  • Fersensporn: Heilungsphase von "nicht (weg-) laufen können"
  • Harte Haut an Fersen: starker Trennungskonflikt in hängender Heilung von "bleibe da oder ich möchte nicht weg müssen"

Lest Euch den Beitrag über "Ultraschall" durch! Eine zwingend vorgeschriebene Untersuchung! Warum ist sie eigentlich zwingend vorgeschrieben? Vermutlich entstehen gerade dadurch beim Kind biologische Konflikte, die schließlich zu Behinderungen führen.

Was, wenn die Mutter sagt, erstens habe ich kein behindertes Kind und zweitens, selbst wenn, würde ich es nicht umbringen lassen.

Ähnliche Artikel

Zurück

Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
Informieren Sie sich, solange Sie gesund sind.